Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

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Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Detlef Henke, Redaktion forium.de am 30. Juli 2009, 09:31

Die Bank of Scotland wirbt im aktuellen Werbespot mit 3,00 Prozent Zinsen und einem so genannten Garantiepaket für ihr Tagesgeldkonto. Was steckt hinter diesem Produkt der Bank of Scotland? Mehr dazu lesen Sie in unserem Test.

1. Tagesgeldkonto der Bank of Scotland: Details und Vorteile
2. Tagesgeld bei der Bank of Scotland: Nachteile und forium.de-Testurteil


Was halten Sie von diesem Angebot oder welche Erfahrungen haben Sie mit der Bank of Scotland gemacht?
Detlef Henke, Redaktion forium.de
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon jonny am 30. Juli 2009, 13:07

Hallo!

Ich finde das Angebot aufgrund seiner guten Zinsen interessant. Allerdings habe ich ein wenig Bauchschmerzen, wenn ich daran denke, das die Bank vielleicht pleite geht oder verstaatlicht wird.

Viele Grüße
Jonny
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Faulkner am 30. Juli 2009, 16:27

Insgesammt einfach zu riskant - jedenfalls für mich.

Der Test benennt ja auch klar die Nachteile und diese Nachteile überwiegen leider. Einziger Vorteil sind eben die 3% Zinsen und die Anlagehöhe von bis zu 500k Euro.
Doch genau hier ist zugleich auch der größte Haken - diese 3% Zinsen können schon morgen wieder obsolet sein, es gibt keine Zinsgarantie der 3% - nicht mal für ein paar Monate.
Bei anderen Banken gibt es häufig 6 Monate Zinsgarantie bei Tagesgeld - hier nicht.
Und der Hinweis der Bank immer über den Leitzins der EZB zu liegen ist - wie ja auch im Test beschrieben - ein Witz, denn der liegt bei popeligen 1% Zinsen.

Die fehlende dt. Einlagensicherung gibt dem ganzem meiner Meinung nach den Rest und im Falle einer Pleite muß man sich dann eben das Geld in Schottland zurückholen und das erinnert doch sehr an die islandische Kaupthing Pleite bei der der Staat auch bankrott war.

Ist die Bank of Scotland nicht auch vor kurzem verstaatlicht worden weil sie mit 27 Milliarden Euro den größten Jahresverlust eines Unternehmens in der britischen Wirtschaftsgeschichte verbucht hatte ?
Faulkner
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon jonny am 31. Juli 2009, 08:47

Hallo Faukler!

Ich glaube nicht, dass die Bank of Scotland das war. Ich habe mal gelesen, dass es der Royal Bank of Scotland sehr schlecht geht. Aber das ist ja eine anderen Bank, oder?

Grüße jonny
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Faulkner am 31. Juli 2009, 11:18

Ja stimmt -

die Bank of Scotland (BOS) ist nicht mit der Royal Bank of Scotland (RBS) zu verwechseln, obwohl beide ihren Sitz in Edinburgh haben.
Ich sehe aber auch gerade das seit Januar 2009 die Bank of Scotland ein Unternehmen der Lloyds Banking Group plc ist und mittlerweile hat ja wohl der britische Staat die Mehrheit an der Bankengruppe Lloyds übernommen.

Örks ... also ich wäre da dennoch vorsichtig.
Faulkner
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon jonny am 31. Juli 2009, 11:28

Hallo Faulkner,

ich werde mir dann doch wohl eher ein tagesgeldkonto bei einer direktbank zulegen, die unter "merkel-garantie" läuft. man weiß ja auch nicht, wie und wann die finanzkrise zu ende ist und wenn erst mal eine bank verstaatlicht ist, dann ist es sicherlich auch schwer, wieder an sein geld zu kommen.

mfg jonny
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Phil333 am 5. August 2009, 13:03

Also, zuersteinmal es handelte sich dabei definitiv um die Royal Bank of Scotland die eine andere Bank ist als die Bank of Scotland.
Ich selbst habe das Konto dieses Jahr im Februar eröffnet und hatte auch erst noch etwas "Angst".
Diese Bank hat mit dem britischem Einlagensicherungsfonds eben schon eine Garantie und auch wenn das sicherlich nicht ganz so unkompliziert wird wie bei einer in Deutschland ansässigen Bank gibt es dennoch eine Sicherheit.

Die islandische Kaupthing Pleite ist nicht wirklich mit der Bank of Scotland zu vergleichen. Diese ist eben aus Island und jeder von uns sollte wissen, das England eine wesentlich stabilere Finanzlage und mehr Geldmittel als die (etwas entferntere) kleine Nachbarinsel hat.
Die fehlende Garantie auf den Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum sehe ich zwar objektiv als Nachteil, aber effektiv ist er keiner.
Wo liegen die Zinssätze bei den Banken die dieses Versprechen gemacht haben jetzt?
Ich kann mich zugut an ING-DiBa erinnern, die mit 4,2% gelockt hat (kurzfristig sogar 4,6%) und das versprechen für einen Zeitraum gegeben hat (ein Freund der das Konto bei 4,6% eröffnet hatte meinte für 3 Monate, aber er war sich nicht mehr sicher).
Jetzt liegen die Zinsen bei 1,5%... aufs jahr gerechnet ist das ein durchschnittlicher Zinssatz von 2,28.
Ich liege mit der Bank of Scottland (2 monate 4,5%, 2 monate 3,3% und die restlichen 7 monate bei 3% - bis jetzt) bei 3,33%

Als ich das Konto eröffnet habe, gab es noch 4,5% auf das Tagesgeldkonto.
Über Zinssenkungen wurde ich immer im Vorfeld (meist so 2-3 Wochen) informiert, was keine Pflicht der Bank ist.
Somit kann jeder dem das nicht reicht sich in der Zeit eine andere Bank suchen.
Klar sind 1,5% Zinssenkung schon recht viel, doch irgendwie hab ich das gefühl, das dieser Kurs von 3% schon geplant war und Werbekosten etc. investiert wurden um diesen an die breite Öffentlichkeit zu tragen.
Andere Banken haben übrigens weitaus höhere Kursverluste zu verzeichnen (siehe INGDiba oder Netbank).
Aufgrund der Transparenz des gesamten Produktes (Auflistung der erwirtschafteten Zinsen, Benachrichtigungen bei Senkungen etc.) bin ich wirklich zufrieden mit der Bank.

Und nein... ich bekomme kein Geld das ich das hier schreibe ^^
Auch wenn meine positive Darstellung der Konditionen vielleicht den Anschein machen.
Hoffe ihr findet alle eine passende Anlagemöglichkeit!

LG
Phil
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Cappi am 5. August 2009, 13:20

Phil333 hat geschrieben:Diese Bank hat mit dem britischem Einlagensicherungsfonds eben schon eine Garantie und auch wenn das sicherlich nicht ganz so unkompliziert wird wie bei einer in Deutschland ansässigen Bank gibt es dennoch eine Sicherheit.


Da stimme ihc meinem Vorredner zu. Eine Einlagensicherung ist eine Garantie. Man sollte halt darauf achten, dass man nicht mehr Geld anlegt, als durch den jeweiligen Einlagensicherungsfonds abgesichert ist. Weiß hier zufällig jemand bis zu welcher Höhe Einlagen bei der Bank of Scotland bzw. beim britischen Einlagensicherungsfonds abgesichert sind ?
Cappi
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Faulkner am 5. August 2009, 15:14

Soweit ich weiß garantiert die Bank of Scotland 50.000 Pfund nach dem englischen Einlagensicherungsfonds.

Was den Vergleich Kaupthing - Bank of Scotland angeht ... nun ja, bei der Kaupthing Bank konnte man auch nicht unbedingt davon ausgehen, das die Bank von heute auf morgen pleite ist und verstaatlicht wurde.
Ähnlich die Situation der Parex Bank - auf einmal ebenso pleite - schwupps von heute auf morgen.

Da mußte man schon sehr "auf zack" sein und die Situation praktisch tagtäglich beobachten um dann im letzten Moment noch sein Geld abzuziehen.
Faulkner
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Phil333 am 5. August 2009, 18:59

ja die 50.000 Pfund sind korrekt.
Klar kann in der momentanen Situation JEDE Bank von heute auf morgen pleite gehen und dann verstaatlicht werden.
Nur sage ich, das die Abfangmöglichkeiten in England wesentlich besser einzuschätzen sind als in Island.
Generell ist das Tagesgeldkonto eine Form des Geldanlegens die man, anders als bei z.B. Baufinanzierungen, stehts im Auge behalten sollte.
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Redaktion am 14. August 2009, 13:57

zur Info:

am 18. August senkt die Bank of Scotland ihren Tagesgeldzins. Statt wie bisher 3,00 Prozent gibt es dann noch 2,5 Prozent.
Nachzulesen hier oder auf der Seite der Bank of Scotland.
Freundliche Grüße von
forium Experten - das Forum für Steuern, Versicherungen und Finanzen
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Phil333 am 14. August 2009, 17:25

Ja ich hab die Benachrichtung gestern bekommen...
Schade.
Dennoch ist der Satz das meiste was man momentan bekommen kann oder?
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon KariKirsten am 15. September 2009, 09:50

Hallo,

2,5% sind ein sehr guter Wert. Wie ich in einem anderen Beitrag schon geschrieben hab, bin ich ebenfalls bei der Bank of Scotland mit meinem Geld und dort rundum glücklich. :wink:

Infos dazu :)

Lg KK
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon heip am 31. Mai 2010, 22:06

hab hier ne aktuelle Auflistung gefunden, wo die Banken mit den besten Tagesgeldkonditionen genannt werden.
Dort wird gesagt, die drei besten Banken würden 2,10% auf's Tagesgeld zahlen ( trotz Zinsflaute )...
Ist das jetzt gut oder nicht?
Hier die Auflistung
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Faulkner am 1. Juni 2010, 10:32

Deine Auflistung ist aber nicht zu sehen. :wink:

Wenn man z.B. das Verbraucherportal biallo.de anwählt, kommt man akutell auf 9 Banken, die einen Tagesgeldzins von 2% bis 2.5% bieten.
Das ist in der jetzigen Niedrigsparzinszeit schon ganz ok, wenngleich es wie üblich ein paar Haken gibt. Man kann beim besten Angebot nur max. 20.000.- Euro anlegen, liegt man darüber bekommt man nur noch 1.33%.

Also sollte man sich die Angebote ein wenig genauer anschauen.
Zuletzt geändert von Faulkner am 1. Juni 2010, 14:07, insgesamt 2-mal geändert.
Faulkner
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Konrad am 1. Juni 2010, 13:58

...da hast Du vollkommen recht.
Die Zeiten beim Tagesgeld waren schon mal besser. Wer jetzt die besten Zinsen haben will, wird schon zum Schnäppchenjäger. Mal hier ein Startguthaben, da eine Wechselprämie. Aber am schlimmsten finde ich nicht die kleinen Haken und Ösen, sondern die manchmal sehr kurzen Zinsgarantien: Ein paar Monate und der "hohe" Zins, den man beim Abschluss noch hatte, wird dem aktuellen tagesgeldzins der Bank angepasst. Und der hat sich in der Zwischenzeit wieder gewaltig nach unten entwickelt...
Wer da nichts verschenken will, muss also wieder wechseln. Ich halt mich im Moment lieber zurück.
Hmm. :roll:
Konrad
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Faulkner am 1. Juni 2010, 14:13

Jepp - manche Banken (allen voran die Targobank) ändern ja fast schon täglich ihre Sparzinsangebote. Natürlich nach unten.

Man hätte noch im Oktober 2008 einen 4%igen (teilweise sogar noch höher) 3 oder 4 Jahreszinsvertrag "mitnehmen" sollen, die wurden ja vor allem von den Autobanken BMW, Volkswagen und Mercedes angeboten.
Damals brachen ja bei der BMW Bank sogar die Telefonhotlines unter dem Massenansturm zusammen.

Nun ja, ist vorbei.

Die europäische Zentralbank beläßt den Leitzins weiterhin bei popeligen 1% Zins, die Banken sind logischerweise nicht mehr auf den (Spar-)Kunden angewiesen und der Kunde muß halt sehen, was er mit seinem Geld macht.

Aber es gibt ja noch seitens der Banken genügend Zertifikate, Derivate, offene Immobilienfonds, Dachfonds und sonstige dubiose (Schiff-)Fonds unters Volk zu bringen. :mrgreen:
Und irgendein Dummer wird sich schon finden.
Faulkner
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Exxxperte am 21. Juli 2010, 16:52

2008 da war noch so vieles anders, aber ja die Zeiten ändern sich eben und dass sogar sehr schnell!
sicher sollte man immer sehen was passiert und sich alles gut überlegen, aber das sollte man ja selber wissen - manche anscheinend nicht.
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon heip am 22. Juli 2010, 18:02

ja, stimmt, meine Auflistung fehlt ;-)
aber da hat sich inzwischen eh was getan... die GE Capital Direkt zahlt immo 2,25% auf's Tagesgeld:

Hier zu lesen...
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Re: Bank of Scotland unter der Lupe - Tagesgeld im Test

Beitragvon Faulkner am 22. Juli 2010, 20:13

GE Capital Direkt ?

Noch nie von gehört. Jedenfalls nicht in Verbindung mit Tagesgeldkonten für Privatkunden.
Faulkner
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